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- 2019 -

NEUES unter KREISVERBÄNDE - ANTONITREFFEN in FREIBURG


H. H. Pfarrer Peter Zillich ist verstorben
13. Februar 2019


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Beim Treffen 2007



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HOG-Vorsitzende Magdalena Eichinger wird 70
Seit 20 Jahren setzt sie sich ehrenamtlich für die Jahrmarkter ein

Es war ein Glücksfall für die große, aber über die ganze Bundesrepublik zerstreute lockere Gemeinschaft der Jahrmarkter in Deutschland, Österreich, Übersee und im Banat, dass Helene Eichinger 1999 bereit war, sich für den Vorsitz der Heimatgemeinschaft zur Wahl zu stellen. Das Ableben des langjährigen und verdienstvollen Vorsitzenden Hans Frombach hatte eine tiefe Lücke hinterlassen, die keiner auszufüllen bereit war. Nach einer Übergangszeit sprang dann Helen – so wird sie von allen gerufen – ein. Eine bessere Wahl, können wir im Rückblick nach 20 Jahren des Ehrenamtes sagen, hätten die Jahrmarkter damals kaum treffen können, denn eine derartige Einsatzbereitschaft und ein so breites, kontinuierliches Arbeitspensum wären nur wenige Idealisten bereit gewesen zu erbringen.

Als herausragendes Beispiel sei hier nur die Heimatseite im Internet angeführt, die sie seit Dezember 2006 ununterbrochen bereichert und zu einer Dorfchronik ausgebaut hat. Die über 223.000 Aufrufe sind die beste Anerkennung der Arbeit von Helene Eichinger zusammen mit ihren Mitarbeitern, deren Kreis sie gerne viel größer hätte. Vielleicht noch wichtiger war und ist, dass Helen die Ansprechpartnerin für sehr viele Landsleute war und ist, dass aber auch sie immer offen auf die Leute zugeht. Ihre vermittelnde und ausgleichende Rolle wurde leider von vielen nicht entsprechend wahrgenommen. Es ging ihr sehr viel darum, alte Unstimmigkeiten und mitgebrachte Reibflächen zu überbrücken und so die Gemeinschaft generationenübergreifend für die Zukunft zu stärken.

Seit der Wahl an Pfingsten 1999 in Rastatt-Plittersdorf hat Helen viel für die Gemeinschaft getan, viele von den älteren und neuen Plänen in die Tat umgesetzt. Ihr Interesse für die Gemeinschaft ist bis heute ununterbrochen groß geblieben. Es ist schwer, weitere Leistungen herauszustellen, weil auch die laufende „Kleinarbeit“ sehr wichtig ist. Da wäre doch die Renovierung der Kirche mit Spendengeldern der Jahrmarkter Landsleute zu nennen, und mit der Gedenktafel an der Kirche wurde unserem ehemaligen Pfarrer und späteren Bischof Sebastian Kräuter ein Denkmal gesetzt.

Immer wieder steht Helen in Kontakt mit dem Bürgermeister aus Jahrmarkt und der Schule, kümmert sich um die Friedhofspflege und auch um andere kulturelle und soziale Anliegen in Jahrmarkt und Deutschland.

Auch im Wohnort Sölden – inzwischen längst zur neuen Heimat geworden – ist Helen ehrenamtlich in der Kirche engagiert und stellt eine große Stütze für die Dorfgemeinschaft dar. Die Geborgenheit in der Ehe, in der Familie und in ihrem katholischen Glauben waren ihr stets die wichtigsten Stützen in ihrer Arbeit und im vielseitigen Engagement über die Jahrmarkter Gemeinschaft hinaus und für eine gute Zusammenarbeit der Banater Vereine.

Für die traditionellen Pfingsttreffen in Plittersdorf – es findet in diesem Jahr auch hier statt – hat Helen jedes Mal gute Ideen, die dann umgesetzt werden, so dass immer neue Themen der Gemeinschaftsgeschichte aus der Erinnerung gehoben werden. Die Mitarbeit an den einzigartigen Gassenbüchern und die jährlichen Kalender zu Weihnachten sind weitgehend Helens Verdienst.

Es gibt noch viele wichtige erwähnenswerte Erfolge, die Helene Eichinger als eine der ersten Frauen als Banater HOG-Vorsitzende verwirklicht hat, und viele Vorhaben, die sie in Zukunft mit ihren Landsleuten noch umsetzen will.

Viele gute, gesunde und zufriedene Jahre wünschen die Vorstandsmitglieder und viele Jahrmarkter Landsleute zum 70.!

Ingrid Dosch,
für den Vorstand der HOG

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Hans Speck, der Jahrmarkter Geschichte- und Musiklehrer wurde 80

Johann Speck wurde am 23.01.1939 in Jahrmarkt als Sohn von Johann Speck und Marianne Schneider geboren. Nach dem der Vater im Gefolge des Zweiten Weltkrieges 1948 in Indochina gefallen war, wurde und blieb die Mutter Alleinerziehende in der schweren Nachkriegszeit. Ihr Sohn war das Wichtigste in ihrem Leben und sie versuchte ihm eine damals nicht selbstverständliche Ausbildung zu bieten.

Im Banat wurde der Gymnasiallehrer Professor genannt, so wurde er für die Jahrmarkter Schüler der Professor Speck. Respekt hatten alle vor ihm, er war geradlinig, genau, forderte Disziplin und vor allem konsequentes Lernen. Die Noten wurden streng vergeben.

Das Fach Geschichte war nicht jedermanns Sache. Viele Zahlen merken war nicht immer leicht. Musik war sein zweites Fach, stand aber auf seiner Beliebtheitsskala ganz vorne. Er leitete den Schulchor und brachte uns so viel Liedgut bei.

Nicht nur die Schule war sein Aufgabengebiet. Der Ort in dem er wohnte und arbeitete, war wie für ihn gemacht, um zu erkunden und zu erforschen. Auf Speicher und Dachböden schlummerten viele Gegenstände, die er sammeln ließ, mit dem Ziel, ein Museum einzurichten. Unterstützt von Gymnasialprofessor Josef Schäffer und dem Bürgermeister hat er es geschafft. Jahrmarkt erhielt ein eigenes Dorfmuseum, in der Alten Gasse im Haus der Familie Harnischfeger (Bild), die früh nach Amerika ausgesiedelt war.

Neben seiner Tätigkeit in der Schule war der Professor längere Zeit auch Kulturheimdirektor. So konnte er sich noch mehr für die kulturellen Belange des Ortes einsetzten. Beim großen Trachtenfest im Jahre 1971 war er wesentlich am Erfolg dieses einmaligen Festes beteiligt.

Nach der Umsiedlung ließ er sich mit seiner Familie in Offenburg nieder.

Als erfahrener Lehrer für Geschichte und Musik hatte er bald eine Stelle für diese beiden Fächer. Seine Liebe zur Musik wurde auch hier über die berufliche Tätigkeit ausgeführt. So unterrichtete er einen Kinderchor und ein Instrumentalorchester.

Die Heimatortsgemeinschaft Jahrmarkt wünscht ihm einen gesunden, friedlichen Lebensabend.
Helene Eichinger



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Gedenkfeier an die Rußlanddeportation
des Landesverbandes Bayern und des Kreisverbandes München der Landsmannschaft der Banater Schwaben
am 12. Januar in München
geteilt auf facebook.com



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1946: Weihnachtsgrüße aus Russland
Brief der Mutter Susanna Hertl aus Jenakijewo an ihre Familie in Jahrmarkt

Die Jahrmarkter Familie Hertl könnte eine ungewöhnliche Familienchronik schreiben, auch über die neuere Zeit, im vergangenen Jahrhundert. Michael Hertl, Mischko gerufen, war laut Heiratseintragung am 30. Januar 1913 in Freidorf geboren und wohnte bei der Heirat im Jahrmarkter „Unnerdorf“ auf Hausnummer 833. Er ehelichte am 23. November 1937 Susanna Hans, die am 1. August 1913 in Baltimore geboren worden war. Ein Jahr nach der Eheschließung bekam das Ehepaar den Sohn Josef, der im Vorjahr (2018) in den USA in der Großfamilie seinen 80. Geburtstag feiern konnte. Am 8. Oktober 1939 kam Sohn Peter auf die Welt. Beide Söhne haben später in Chicago geheiratet, einer eine Ungarndeutsche, der andere eine Serbisch-Banaterin.

In der Zwischenzeit hatte die Familie jedoch schwierige Jahre zu überstehen. Mischko wurde zum deutschen Militär eingezogen (Waffen-SS), überlebte die Fronteinsätze und die Gefangenschaft in Frankreich, von wo er 1951 nach Amerika auswanderte dank der Hilfe der Verwandten seiner Frau. Die allein gebliebene Ehefrau musste trotz zweier Kleinkinder im Januar 1945 (von Hausnummer 313, damals Grabengasse, oben am Hang neben der Gartner-Familie) zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion. Sie wusste damals nicht, dass ihr amerikanischer Geburtsschein und Reisepass die Deportation möglicherweise hätte verhindern können. Sie überlebte die drei schweren Jahre in der Zwangsverschleppung. Die frühere Entlassung – die meisten Deportierten arbeiteten fünf Jahre in der Sowjetunion – soll angeblich auf ihrer amerikanischen Staatsangehörigkeit beruht haben.

Die Mutter übersiedelte mit ihren zwei Jungen am 4. Oktober 1954 aus der Jahrmarkter Zigeunergasse nach Amerika. Ob sie wusste, dass ihr Mann dort inzwischen wieder geheiratet hatte, ist uns nicht bekannt.

Aus der Deportation hatte Susanna ein ausführliches Schreiben mit frühen Heimkehrern (Krankentransport) aus dem Arbeitslager Jenakijewo (Donezk-Becken) nach Hause geschickt. Mit der Post durften keine Briefe gesendet werden. Der Brief wurde von der Familie aufbewahrt und das Original befindet sich in Amerika. Das aussagekräftige Schreiben wurde vor vielen Jahren in Chicago veröffentlicht zusammen mit einem Bild der Frau und ihren beiden Söhnen.

Der Ehemann Michael ist am 14.07.1985 in Chicago gestorben, die Briefschreiberin ebendort am 29. April 2003.

Der mehrseitige Brief wird hier im Unterschied zur Erstveröffentlichung unverändert abgedruckt. In die Rechtschreibung wurde nur wenig eingegriffen, da wo es zum besseren Verständnis nötig war.

Luzian Geier

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zum Vergrößern bitte anklicken

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Geschrieben am 2 - 12 - 1946, (
nachträglich dazugeschrieben Rusland)

Liebe Eltern, Schwiegermutter und Kinder!

Im Beginn meines Schreibens teile ich euch mit, dass ich noch gesund bin und das selbe von euch hoffe.

Liebe Eltern, Schw u. Kinder, da unsere Kranken noch immer nicht weggefahren sind will ich euch wieder paar Zeihlen mitteilen. Wir habben jetzt warme Kleider gefasst. Die Männer werden euch schon erzählen. Ich arbeite jetzt im Warmen beim Steine klopfen, nur wie lange, weiß ich noch nicht. Vieleicht ein oder zwei Wochen muss (ich) in der Nacht arbeiten. Diese Woche arbeite ich von 11 Uhr biss in der Früh um 7 Uhr, in der nächsten Woche arbeite ich von 3 Uhr nachmittags biss in der Nacht 11 Uhr und dan von 7 Uhr in der Frü(h) bis Nachmitag 3. Jetzt könnt ihr euch vorstellen. Heute Nachmitag um 3 Uhr bekomme ich einen Schöpflöffel Krautsuppe u. einen Esslöffel voll Brei, ein Stückchen Brot. Mit dem muss ich aushalten biss in der Frü(h) um 8 Uhr. Dann gibt es Krautsuppe, ein Stückchen Brot und paar saure Gurken zerschnitten. Das ist an jedem Tag ist unser Essen so dass man dem Verhungern nahe ist.

Ich habe mich noch nicht verschpielt gegeben, ich dachte immer, ich muss Euch alle wiedersehen. Nur jetzt denke ich immer wieder, es gibt ein Nimmerwiedersehen.

Liebe Eltern, erziehet meine Kinder gut, nicht lasst ihnen allen Willen, weil sie keine Eltern haben. Sie sollen lernen und brav sein, dann werden sie auch nicht verstoßen. Erzählt ihnen viel von ihrer Mutter, dass sie mich nicht vergessen und wenn Mischko sollte wiederkehren u. ich nicht, er soll sorgen für die Kinder und sie nicht verstoßen. Lernt die Kinder beten und fest an Gott glauben, weil ich bete viel und vertraue viel auf Gott. Er wird auch wissen warum er uns so hart strafen tut. Vieleicht erbarmt er sich doch unser und helfet uns aus dem Jammer und Elend.

Liebe, allerliebste Kinder, die Weihnachten stehen vor der Tür und ihr seid noch immer ohne Eltern. Vieleicht ist doch der Vater schon bei euch. Seid brav, folget Großmutter und Großvater, dass sie gesund bleiben biss ihr euch selbst etwas verdienen könnt. Wenn Vater bei euch ist und verdienen tut, soll er euch zu Essen geben was er nur kann, weil ich leide Hunger für euch alle.

Liebes Lissie und Josef, jetzt wird bald euer Geburtstag sein. Seid schön brav. Ihr werdet jetzt eurer Mutter schon vieles helfen können. Lieber Hans, was machst Du noch? Schreibt durch das Rote Kreuz, vieleicht bekomm ich doch mal Post von euch. Bei uns ist jetzt nicht kalt, was die Hauptsache ist. Wenn es noch so kalt ist, dann nehmen die Tage gar kein Ende.

Liebe Schwiegermutter, wie geht es Euch noch? Wo sind Hani und Kati? Was machen die Kinder noch? Sind sie noch alle gesund. Lasst sie schön grüßen von mir.

Liebe Schwiegermutter, wenn etwas zum Nähen ist, macht es für die Kinder, nicht tut sie verstoßen, denket dass sie Euch auch gehören. Sie sind jetzt arm und ohne Eltern. Mein Ganzes hängt an den Kindern und ich denke, ich werde sie nie wieder sehen und wenn ich weiß, dass sie nicht von zuhaus verlassen sind, dann bin ich ganz beruhigt.

Liebe Eltern, heute ist der 7. Dezember.

Man hört, dass die Kranken wieder fahren, so will ich meinen Brief beenden. Heute ist stark kalt bei uns. Ich arbeite noch im Warmen, nur es wird nicht mehr lange dauern.

So bin ich noch gesund, nur habe ich immer Kreuzweh, so dass ich mich kaum rühren kann und muss alle Tage auf die Arbeit. Sterben tun bei uns auch viele Männer. Das schwache Essen und nur saures, das bringt alle unter die Erde.

So nun wünsche ich euch nochmals Fröhliche Weihnachten und viel Glück im Neuen Jahr und gebet gut acht auf die Kinder.

Lieber Mann, wenn du zuhaus bist, achte auf die Kinder, gib ihnen alles, was du nur kannst.

Nun ende ich mein Schreiben mit vielen herzlichen Grüßen und tausend Küssen von eurer lieben Mutter, Kind, Schwester und Tante Susi Hertl

Aus meinen Augen fließt das Wasser,
Aus meinem Herzen das Blut,
Euch kann ich nie vergessen,
Ihr wart mir all zu gut.



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Unterwegs mit den Sternsingern
Kinder bringen Freude in Winnender Wohnzimmer
ZVW/ Regina Munder, 03.01.2019

Winnenden. Gleich nach dem Entsendungs-Gottesdienst, so haben es die Schwestern Emilia und Clara, Sebastian und seine Mutter Ingrid Dosch verabredet, ziehen sie als Sternsingerteam los. Sie bringen, selbst mit Weihwasser gesegnet, den katholischen Gemeindegliedern den Segen für das Jahr 2019.

In der St.-Karl-Borromäus-Kirche sitzen die drei Kinder bereits mit Umhang und Krone aus dem großen Fundus für Sternsinger in der Bank, singen und beten mit Pastoralreferent Gundolf Zahn. Er stimmt sie auf das Thema der Aktion ein. Eine halbe Stunde später werden die Kinder, ganz schön mutig, die Lieder alleine, in Dreier- oder Vierergruppen, in den Wohnzimmern oder Treppenhäusern den ihnen zumeist unbekannten Erwachsenen vorsingen. Von Aufregung oder Lampenfieber ist aber zumindest bei unseren dreien nichts zu spüren. „Super, dass ihr einen Teil eurer Ferien dafür opfert“, verabschiedet sich Zahn.

Die Sternsinger kommen auch auf Bestellung
Ingrid Dosch hat ihre Liste von der Kirchengemeinde bekommen, wer alles besucht werden soll. Ihr Gebiet ist groß. Auf dem Weg zwischen Kirche und Seestraße, wo die erste Runde beginnt, spricht eine Frau sie an, die in die Stadt läuft: „Ich habe euch bestellt, wann kommt ihr denn zu mir?“ Ingrid Dosch schaut auf ihren Blättern nach: „Morgen um 10 Uhr.“ Das passt der Frau gut: „Ich werde da sein.“

Ingrid Dosch und ihr Sohn Sebastian (11) sind richtige Routiniers, sie schon zum fünften Mal als Betreuerin und Sternsinger, er dieses Mal in der Rolle des Balthasar unterwegs. „Wir machen den Hungerberg, aber auch einen Teil des Schelmenholzes, wo wir früher gewohnt haben und uns noch viele kennen.“ Auch dem Pflegeheim Haus im Schelmenholz wird das Grüppchen einen Besuch abstatten.

Sebastian und Clara (10) kennen sich seit dem Kindergarten. Clara ist zum zweiten Mal dabei, dieses Mal als Caspar, Emilia (7) eigentlich auch, aber nun zum ersten Mal mit Sprechpart, als Melchior.

Ihr habt ganz tolle Stimmen“, lobt eine Frau die Kinder
Am Anfang der Tour sind für die Kinder die drei Strophen Text und die Musik von Daniela Dicker noch ungewohnt, sie sind extra für das diesjährige Sternsingermotto „Wir gehören zusammen“ geschrieben. Aber sollte es mal holpern oder stocken, die Besuchten verzeihen dies überaus großzügig. Wie die beiden Damen, die ihr Kaffeekränzchen für den kleinen Auftritt unterbrechen. „Schön habt ihr das gemacht, ihr habt ganz tolle Stimmen“, lobt eine der beiden die Kinder ausgiebig, auch dafür, dass sie „so einen langen Text“ auswendig können.

Den Segensspruch gibt’s auch als Aufkleber
Ingrid Dosch bringt anschließend den Segen über der Haustür an, je nach Wunsch mit Kreide oder einem (abwaschbaren) Aufkleber, der wie eine Kreideaufschrift auf schwarzem Hintergrund aussieht. „Christus segne dieses Haus im Jahr 2019“, übersetzen die Kinder gemeinsam den lateinischen Spruch „Christus mansionem benedicat“, der abgekürzt den Anfangsbuchstaben der Königsnamen entspricht. Die Besuchte bedankt sich und steckt einen Geldschein in die Sammeldose, die Emilia trägt. Mit den Spenden sollen behinderte Kinder, vornehmlich in Peru, unterstützt werden.

Hälfte von Sachspenden gehen an die Tafel
Nach zehn Minuten geht’s raus aus dem mullewarmen Wohnzimmer in die Kälte – gut, dass die Kinder unter den Kronen Mützen und Stirnbänder tragen – und Sebastian klingelt beim übernächsten Haus.

„Eine schöne Überraschung, dass ihr gekommen seid“, bedanken sich eine Frau und ein Mann an der zweiten Adresse, „letztes Jahr kam niemand.“ In die Büchse wandert ein gerollter Schein, und auch die Darsteller bekommen etwas zugesteckt, eine Schachtel Schokokugeln in Goldfolie. „Die Hälfte von solchen Sachspenden gehen an die Tafel, die andere bekommen die Kinder“, sagt Ingrid Dosch.

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Ergänzung der Spenderliste für die Jahrmarkter Kirche

Junc Nikolaus und Renate, 100 Euro
Bild Josef und Hedwig, 50 Euro
Katharina Scheuer, 100 Euro (Im Auftrag von Joe Maurer aus Marblehead, USA.
Zum Gedenken an meinen Großvater, ausgewandert 1906.)

Ruttner Rita und Johann, 50 Euro
Kelter Athanasius und Ger., 50 Euro
Ladislaus Szekeres Marg., 50 Euro
Schmidt Magdalena, 25 Euro


Das Spendenkonto:
HOG Jahrmarkt
Volksbank Reutlingen
IBAN: DE57 6409 0100 0422 8190 00
BIC: VBRTDE6R
Vermerk: Spende Kirche

Spenden für die Kirchenrenovierung

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