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Geburtstag von Susanne und Michael Grund


Susanne und Michael Grund zum 65. und 70. Geburtstag
Ein Paar mit Herz und Verstand für unsere Gemeinschaft

 
Seitdem das Paar mit der Familie in Deutschland ist, gibt es sie stets mit und unter den Landsleuten zu sehen. Mit einbezogen wurden Kinder und Enkel, die ganze Familie.

Herrischried Gednekstein - Susanne und Michael Grund

Mit Recht kann man sagen, sie gehören tatsächlich zu den Fahnenschwingern unserer Gemeinschaft. Michael Grund ist seit langen Jahren Träger der Vereinsfahne der Bundesgeschäftsstelle in München. Alle öffentlichen Auftritte absolvierte er mit Disziplin und Ehrfurcht. Sein Aussehen, das eines echten Bayers, zeugt auch von seiner Verbundenheit zu seiner neuen Heimat. Alt-Herkömmliches mit Neuem zu verbinden, ist ein gutes Rezept erfolgreicher „Integration“, um ein gern gebrauchtes neudeutsches Wort zu verwenden. So ist Michael Grund bestrebt, unsere Sitten und Traditionen aus der alten Heimat zu pflegen.

Michael Grund

Da bei allen Kulturen das traditionelle „Essen“ eine gewichtige Bedeutung hat, kann es bei den Banater Schwaben nicht anders sein. Selbst gemachte Bratwurst und Schinken fehlen nie in seiner „Speis“, aus seiner Vorratskammer.

Unterstützt wird Michael seit vielen Jahren von einer liebenswürdigen, freundlichen Ehefrau. Sie hat die andere Seite von Tradition übernommen. Brauchtum und Tracht sind ihr wichtig, so dass sie neben dem Fahnenträger die wohl wichtigste Rolle als Fahnenmutter übernommen hat, die sie seit Jahrzehnten ausübt. Die Frauentracht, die sie trägt, erinnert an eine ganz andere Zeit, die Zeit unserer Eltern und Großeltern. So bleiben bei unserem heutigen Tun auch Elemente der Vergangenheit unseres Dorflebens erhalten.

Susanne Grund - Ingolstadt

Es ist wohl Fügung oder Gnade, dass manche Menschen Kraft, Liebe, Vertrauen und Hoffnung in eine Sache legen, die der Gemeinschaft dient.

Blickt man auf beide Leben während des Krieges und der Nachkriegszeit, so findet man doch eher ein mit Kummer, Not und Sorgen belastetes Umfeld. Wie aus solchen Schicksalswegen ein erfolgreiches Familienleben und Gemeinschaftsgefühl entwickelt wird, zeigt uns das Ehepaar Grund. Als gläubige Christen unterwegs, geben sie ein Beispiel christlicher Werte, die wir in der heutigen Zeit besonders schätzen.

Die Heimatortgemeinschaft Jahrmarkt dankt für ihren Einsatz und wünscht weiterhin ein Leben im wohlverdienten Ruhestand mit der Familie und unserer Gemeinschaft.
 
Helene Eichinger, Vorsitzende

S. Bild, S. Kelter, B. HügelGroßmutter, Grund Michael und Annemarie
Beim Treffen in Reutlingen
Treffen
Reutlingen
Münchner Trachten
Herrischried, Gedenkstein-Enthüllung
Ödlandkapelle
Zweiter Gedenkstein
Unter Landsleuten
Jahrmarkter
M. Grund
Plittersdorf 2009
Plittersdorf
Münchner Trachtenfest 2009
Pius-Kirche, Gottesdienst für Msgr. Sebastian Kräuter


E Johrmarker Speiß in Minchen
odr die Brotworscht-Herrlichkeit
Gschrieb vum Fritstoffels Kathi (Scheuer) aus dr Neigass in Minchen
 
De Scheemersch Michl (Grund, e 41er) un sei Fraa, es Draxlersch Suus'che sin 1970 uff Deitschland kumm un wohne in Minchen. Em Michl sei Eldre ware in Russland, wu sei Motter (1919-1945) in Stalino gstorb is. Sei Vatter, de Vedr Pheder, is nooher in Deitschland geblieb. So sin de Michl un sei Schwester, es Annemarie, mit eehre alt Groß'che geblieb, der Wess Anna. Gewohnt hun se owwe in der Hinnereih bei Hausnummre 641. De Michl saat immer, do war nix geween wie Armut. Es Draxlersch Suus'che hot hinne im Lothringe gewohnt, bei Hausnummre 806. Do in Minchen war's Suus'che Hausmeisterin. Sie hade e großi Kellerwohnung ghat. Jetz sin se umgezoo in eehre Haus. In der Kellerwohnung hot sich de Michl e richtichi Werkstatt ingericht ghat for Schlachte. Sie hade do vill Platz. Do hot de Michl die ganze Joohre vill gschlacht. Des war sei Hobby (zum Suus'che seiner „Fraad"). Er saat, derhom hot sei Groß'che des nie kenne, weil do war ka Geld for Schwein kaafe. Awwer er hot's do sicherlich hunnerte Mol nookoll. Un des Mitte in Minchen! Zum Glick hot er die Schwein net steche breiche, weil wann die so gekraascht hätte wie derhom, wäre glei die vum Tierschutzverein do geween. Er hot se fertich gstochner vum Bauer gebrung. De Michl hot die Minchner Schwowe mit Worscht versorcht: mit kaltem Worscht, Brotworscht un mit Schunke. Worscht, wie mer ne in Johrmark, im Banat gemach hot. Der hat e große Kessel ghat, e elektrischi Fleischmaschin wie e Metzger, e großi Reicherkammer un e großi Speiß. Der hot manchesmol 200 Kilo Brotworscht an om Tach gemach. Des war e Herrlichkeit, wann mer im Michl sei Speiß kumm is! Es sin wahrscheinlich wenich Schwowe in Minchen, die wu em Michl sei Speiß net gekennt hun.
 
(E Stickelche aus dem neije Johrmark-Buch „E Dorf is ka Paradizimmer“, des for Pfingste fertich sein soll.)

Grund, Bratwurst
Schinken in der Räucherkammer